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Vergangenen Samstag ging es wieder mal ab ins Agility. Vorher jedoch hatte ich noch einen Kontrolltermin beim Tierarzt, da ich mir eine kleine Verletzung am Bauch zugezogen hatte. Nachdem mich Mama aber die ganze Woche über brav eingecremte, war die Wunde schon fast ausgeheilt. So stand dem Training nichts mehr im Weg…
Noch bevor wir mit dem Agility begannen, übten Mama und ich schon mal “Bleib”. Sie legte mich mitten auf der Wiese ab und ging weg – und ich blieb sitzen, bis sie mich wieder herbei rief. Dafür erntete ich gleich zu Beginn ein Leckerlie. Als dann auch die anderen Schüler samt 2-Beiner kamen, starteten wir mit dem Training.
Wieder einmal stand ein komplizierter Durchgang an. Ich glaube jedoch, dass es für Mama schwieriger ist, sich den Parcours zu merken, als für mich ihn zu laufen… Wir waren als letztes Team dran und es lief gar nicht mal so schlecht. Die gefürchteten Hürden übersprang ich dieses Mal mit links, auch die anderen Hindernisse meisterte ich ganz gut. Einzig vor der Wippe hatte ich etwas Angst, da ich hier im vergangenen Training ungewollt eine kleine Showeinlage hinlegte…
Nach meiner Runde hatten wir die Möglichkeit fünf Minuten lang ein Hindernis alleine zu probieren. Wir entschieden uns natürlich für die Wippe. Mit viel Geduld, Mühe, Leckerlies und der Mithilfe von Mama traute ich mich dann doch noch sie zu bezwingen. Als Belohnung bekam ich leckeren Schinken…
Während die anderen der Reihe nach ihren zweiten Durchgang liefen und ich auf meinen Einsatz wartete, entspannte ich im Schatten, denn es war wirklich sehr warm an diesem Tag. Der zweite Lauf klappte dann sogar noch besser als der Erste. Und auch meine Zeit (dieses Mal wurde die Zeit gestoppt) war gar nicht mal so übel: 2 Minuten 10 Sekunden – zweit schnellster Hund! Juhu, Mama und Papa waren sehr zufrieden. Bevor wir heimfuhren übten wir noch alleine ein paar Hindernisse – ohne Leine und mit Erfolg!
*wuff wuff* Herbert
Nach knapp einem halben Jahr Winterpause starteten wir vergangenen Samstag wieder mit dem Agility-Training in Ernsthofen!
Schon beim Betreten des Übungsplatzes freute ich mich riesig, meine alten Schulkollegen wieder zu sehen. Auch die Lehrerin empfing uns in gewohnter Freundlichkeit. Es kam mir vor, als wäre ich nie weg gewesen…
Zum Aufwärmen machten wir eine Runde Grundgehorsam-Übungen: alle 4-Beiner mussten mit ihren 2-Beinern im großen Kreis hintereinander bei Fuß gehen, dann die Seite wechseln („Change“) und sitzen bleiben, während die 2-Beiner weitergingen. Gegen die Erwartungen von Mama und Papa stellte ich mich richtig gut an! OK, das bei Fuß gehen klappt noch nicht ganz ohne leichtes Ziehen an der Leine, aber bei „Bleib“ rührte ich mich nicht von der Stelle und wartete, bis Mama mich wieder abholte.
Dann ging es auch schon los mit dem Agility. Wir starteten gleich mit einem ziemlich schwierigen Durchgang. Meine Hoffnungen auf Schonfrist waren dahin, als Mama und ich an den Start mussten. Die meisten Hindernisse (Slalom, Steg, Wand, Tunnel) klappten wie gewohnt gut, doch über die Hürden springen traute ich mich einfach nicht (ich habe hierbei einmal eine schlechte Erfahrung gemacht). Jedes Mal, wenn wir uns einer Hürde näherten blieb ich abrupt stehen und weigerte mich, weiter zu laufen. Langsam und mit viel Geduld versuchten die Trainerin und Mama mir auch dieses Hindernis schmackhaft zu machen, doch sogar mit Leckerlies konnten sie mich nicht überzeugen. Erst als sie die Stangen der Hürden auf den Boden legten, traute ich mich darüber zu „springen“. Später übten wir gezielt diese Übung und es klappte von Mal zu Mal besser…
Besonders lustig war der zweite Durchgang. Hier musste ich über die Wippe. Ich rannte jedoch so schnell, sodass sie auf Grund meines geringen Gewichtes und der enormen Geschwindigkeit nicht wippte und ich über das Ziel hinausschoss – und am Ende der Wippe wie ein Stein herunter fiel. Gott sei Dank ist mir nichts passiert – und leider gibt es kein Foto von der Szene, die alle Mitschüler sehr erheitert hat! 
Die letzten beiden Durchgänge klappten schon besser. Einziges Problem: Mama traute sich nie ohne Leine mit mir laufen, da ich jedes Mal, wenn sie diese fallen ließ die Flucht ergriff und zu Papa oder den anderen Hunden lief. Naja, Übung macht den Meister. Und mit etwas mehr Konzentrations- und Grundgehorsam-Übungen zwischendurch klappt auch das bald…
*wuff wuff* Herbert
Dieses Mal machte das Agility-Training wieder so richtig Spaß!
Da wir viel zu früh dort waren, gingen Mama und ich noch kurz vor Beginn spazieren, um mein „Geschäft“ zu erledigen. Als dann schließlich auch die anderen Hunde da waren, ging es – nach einer ausgiebigen Begrüßung aller Mitschüler – auch schon mit dem Grundgehorsam los.
So gut wie dieses Mal war ich dabei noch nie! Ich ging fast parallel zu Mama bei Fuß und zog nur selten an der Leine. Auch bei der anschließenden „Bleib“-Übung blieb ich sitzen, während Mama einfach weiter ging und ihre Runde alleine drehte. Mama und Papa kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und belohnten mich mit etwas, was ich schon seit Wochen nicht mehr in meinem Mund spürte: Schinken! Es war ein Hochgenuss, sage ich euch…
Danach starteten wir mit dem eigentlichen Agility. Wie immer, mussten wir den vollen Parcours laufen: über Hürden springen, den Steg überqueren, sich über die Wippe trauen, durch den Slalom schlängeln, durch den Tunnel und Sacktunnel fetzen und rauf auf die Wand. Und im Gegensatz zum vergangenen Samstag stellte ich mich heute wieder super an!
  
Einzig und allein vor den Hürden bremste ich jedes Mal ab und traute mich nicht darüber zu springen. Beim letzten Agility ist mir nämlich eine Hürden-Stange auf den Rücken gefallen, seitdem habe ich Angst vor den Dingern… und das zu Recht! Doch die Trainerin hatte eine gute Idee: sie legte die Stangen einfach auf den Boden und die ersten Runden musste ich nur darüber laufen. Doch sogar das kostete mich am Anfang Überwindung. Während die anderen Hunde noch ihren Parcours beendeten, schickte sie Mama, Papa und mich etwas abseits und wir durften alleine an den Hürden üben. Von Runde zu Runde stellte Papa sie um eine Stufe höher und am Ende der Stunde traute ich mich wieder über die normale Höhe springen – und es machte sogar wieder Spaß. Ich war richtig stolz auf mich!

Nach ein paar Durchgängen, die ich allesamt sehr zufriedenstellend absolvierte, gab es zum Ausklang noch Punsch für alle Zweibeiner – und den restlichen Schinken für mich! Was für ein toller Abschluss eines tollen Trainings…
*wuff wuff* Herbert
Diese Woche verging mir die Lust am Training schon beim Aussteigen aus meiner Auto-Transportbox. Ich wurde nämlich beinahe von einer heftigen Windböe verweht. Da ahnte ich schon, dass die kommende Stunde nicht meine werden würde…
Diesen Samstag waren wir ein paar Minuten früher am Platz als sonst. Mama und ich nutzten die Zeit, um den Parcours einmal durchzulaufen. Trotz Wind stellte ich mich ganz gut an.
Als dann schließlich die restlichen Mitschüler kamen, begannen wir umgehend mit Grundgehorsam: im Kreis bei Fuß gehen und anschließend bleiben. Mittlerweile bin ich darin schon wesentlich besser als noch vor einem Monat. Für meine Leistung wurde ich auch ausgiebig mit Leckerlies belohnt. Doch scheinbar haben sich Mama und Papa zu früh gefreut, denn mit dem Start des Agility-Parcours fing dann auch das Zicken an…
Der Wind wurde von Minute zu Minute stärker, was mir so gar nicht gefiel. Beim ersten Durchgang war ich noch recht motiviert und zeigte mich (bis auf ein paar Kleinigkeiten) von meiner besten Seite. Bei den weiteren Durchgängen hingegen, sträubte ich mich dann völlig! Der Wind wehte so heftig, dass mir nichts anderes übrig blieb, als mich flach auf den Boden zu legen. Die anderen Vier- und Zweibeiner hatten alle Mitleid mit mir, doch Mama fehlte in diesem Moment jegliches Verständnis. Ich war an der Reihe und ich musste über die Hürden springen, doch ich stand einfach nicht auf! Nach einigen Minuten, in denen sie auf mich einredete und versuchte, mich mit der Leine über die Hürden zu ziehen, gab sie auf und hob mich darüber. Doch auch die anderen Hindernisse, wie zum Beispiel die Wippe und den Slalom, verweigerte ich gänzlich. Mama schämte sich für mich und ich spürte ihren Unmut. Doch wieder einmal konnte ich meine Sturheit nicht ablegen. Warum sollte ich bei so einem Wind überhaupt Agility machen? Es ist doch schon toll von mir, dass ich mich überhaupt im Freien aufhalte… Außerdem war mir das Risiko, vom Winde verweht zu werden, an diesem Tag einfach zu groß!
Das restliche Training über war Mama richtig sauer auf mich. Irgendwie tat sie mir schon Leid, aber sie muss doch auch mich verstehen… Sie wiegt schließlich mehr als 2,3 kg und spürt den Wind nur bedingt. Geduckt lag ich neben ihr auf der Wiese und traute mich nicht, sie anzusehen…
Während die anderen Hunde nach dem Training zur Spielwiese gingen, versuchte Mama noch einmal mich zu überzeugen. Ihr zuliebe sprang ich dann doch noch über die Hürden, doch das machte sie noch beleidigter: sie glaubte nun, dass ich nur über die Hürden springe, wenn kein Publikum anwesend ist, um sie zu blamieren! Es ist wirklich schwierig, es einem Weibchen Recht zu machen….
  
 
Mit mieser Stimmung traten wir schließlich den Heimweg an… so erfolgreich mein Agility-Training der vergangenen Woche war, so ernüchternd war es dieses Mal… Aber: es ist noch nicht aller Tage Abend!
*wuff wuff* Herbert
Das Agility Training am vergangenen Wochenende war wirklich toll! Nicht nur die Stimmung war locker und lustig, auch ich war kaum wieder zu erkennen und folgte Mama aufs Wort.
Dieses Mal waren wir schon etwas vor Beginn der Stunde bei der Hundeschule, dadurch hatte ich noch Zeit, die anderen zu begrüßen. Ich muss schon sagen, nach so langer Zeit Agility werden anfängliche Schulkameraden schnell zu wahren Freunden…
Danach starteten wir wie immer mit Grundgehorsam: „bei-Fuß-gehen“ und „bleiben“. Beides gelang mir deutlich besser als die Male zuvor. Als Belohnung bekam ich von Mama Futter aus dem Beutel.
 
Anschließend hatten wir fünf Minuten Zeit, um an einem Hindernis unserer Wahl zu trainieren. Mama entschied sich für den Slalom. In Ruhe konnte ich das Schlängeln zwischen den Stangen üben und meine Konzentration aufbauen.
Was dann folgte, verlangte nämlich einiges von uns Vier- und Zweibeinern ab: ein langer Agility-Durchgang, bestehend aus den schwierigsten Hindernissen. Doch zum Erstaunen aller war ich dieses Mal ganz brav und konzentriert. Lief ich zwei Wochen zuvor noch dort hin, wo ich hin wollte und verweigerte strikt einige Hindernisse, so horchte ich heute auf Mama und gab mein Bestes! Die anderen waren begeistert und lobten meinen Ehrgeiz. Auch der zweite und dritte Durchgang klappte sehr gut – nichts war mehr von meiner Sturheit und Eigenständigkeit über! Sogar durch den viel gefürchteten Sacktunnel traute ich mich – Mama musste mir zwar vorne aufhalten, damit ich etwas sah, aber ich rannte zackig durch. Einzig und allein die Wippe wollte ich dieses Mal gar nicht absolvieren. Gott sei Dank hatten wir zum Schluss noch ein paar Minuten „Übungszeit“. Mama, Papa und ich nutzten sie um an dieser zu trainieren. Mit den Tipps und Tricks der Trainerin klappte es nach einigen Versuchen auch wieder recht passabel.
Zum Abschluss hieß es noch einmal: über die Hürden, durch den Tunnel – und ich zeigte ein letztes Mal , was in mir steckt. Was für ein toller Agility-Tag! Es fühlt sich wirklich gut an, wenn man von allen so viel Lob bekommt!
Stolz und würdevoll lag ich während der Heimfahrt in meiner Auto-Transportbox und lauschte Mama und Papa, wie sie von mir und meiner heutigen Leistung schwärmten…
 
 
*wuff wuff* Herbert
Am Samstag war es so weit! Der heiß ersehnte Hundeschule-Wandertag war gekommen! Und es hat mir noch besser gefallen, als erwartet…
Gegen Mittag fuhren Mama, Papa und ich los Richtung Mühlviertl. Es war ein sehr kalter Tag, daher nähte mir die Arbeitskollegin von Mama in weiser Voraussicht am Vortag extra noch einen schicken Mantel. Vor so vielen Hunden musste ich schließlich auch was gleich schauen…
Am Treffpunkt angekommen hieß es endlich: raus aus meiner Transportbox, rein in mein neues Kleidungsstück und somit hinein ins Abenteuer! Insgesamt waren wir rund 40 Hunde! Ein unbeschreiblicher Anblick, ich kam mit dem Schauen und Riechen gar nicht zusammen… Nachdem alle auf Kommando von der Leine gelassen wurde, startete die Wanderung Richtung Sternsteinwarte. Wir gingen sicherheitshalber etwas hinten mit, da ich (wie immer und überall) der Kleinste war und meine Eltern auf Nummer sicher gehen wollten. Es war ja schließlich auch mein erster Wandertag, da sollte ich schon als ganzer Chi wieder nach Hause zurück kehren.
Für Mama war die Wanderung besonders anstrengend, da der Weg sehr steil war. Aber ich motivierte sie, indem ich immer ein Stückchen vorwärts lief und dann wieder zu ihr zurück kam und sie mit meinen großen, schwarzen Augen ansah. Das Wandern machte mir so richtig Spaß und ich fühlte mich, trotz der verschiedenen Hunderassen, sehr sicher und wohl. Meine Eltern hatten immer ein Auge auf mich und ich eines auf sie. Oft lief ich zu anderen Hunden, um sie zu begrüßen und kennen zu lernen, doch ich kehrte immer wieder zu Mama und Papa zurück. Mit einem Hund verstand ich mich besonders gut. Sie hieß Emily und war fast so klein wie ich. Wobei ich sagen muss, dass die anderen Hunde auch (fast) alle recht liebt waren…
Nach 1,5 Stunden kamen wir am Ziel an. Während ein paar Zwei- und Vierbeiner nicht genug bekommen konnten und noch zur Sternsteinwarte hoch gingen, spielten Papa und ich noch Stöckchen werfen. Das war vielleicht ein Spaß! Am meisten genoss ich es, mich ohne Leine bewegen zu können und so fetzte ich im Rausch der Freiheit wild herum. Als auch die anderen wieder da waren, ging es wieder bergab, Richtung Parkplatz. Da Papa am Abend noch ein Konzert besuchte, mussten wir uns leider schon frühzeitig von den anderen verabschieden und so gingen wir alleine den Weg zurück.
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich froh war, als wir später beim Auto ankamen und ich mich im Warmen ausruhen konnte. Zuhause schlief ich dann den restlichen Abend wie ein Baby in meinem Bettchen. Zufrieden und glücklich…
Schade, dass der Wandertag nur ein Mal im Jahr statt findet, es war wirklich ein wunderschöner und lustiger Nachmittag!
Hier ein paar Eindrücke:
               
*wuff wuff* Herbert
Am Samstag fand bereits zum achten Mal das Agility-Training statt.
Begonnen haben wir – wie fast jedes Mal – mit Grundgehorsam-Übungen: Fuß, Change, Hand, Bleib. Und wie ebenfalls fast jedes Mal, habe ich an der Leine gezogen und mich von den anderen Hunden und diversen Gerüchen ablenken lassen. Mama gab wirklich alles, um meine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, aber was soll ich machen, wenn es so viele andere interessante Dinge gibt? Noch dazu habe ich diese Sachen nur ein Mal in der Woche, mit Mama bei Fuß gehen kann ich eh die anderen Tage… Nur das „Change“ beherrsche ich wirklich gut. Das „Bleib“ gelang mir eher mittelprächtig. Zumindest blieb ich beim dritten Versuch ohne mich zu bewegen sitzen. Immerhin…
Nach den Anfangsübungen starteten wir mit dem eigentlichen Agility. Zuerst ein kurzer Durchgang bestehend aus Hürden und Steg, danach ein etwas längerer und am Schluss das volle Programm (Slalom, Hürden, Sacktunnel, Wand, Steg). Da wir dieses Mal acht Hunde waren, kam jeder nur vier Mal an die Reihe. Während die anderen den dran waren und ich warten musste, fror ich immer irrsinnig. Ich habe das Gefühl in Ernsthofen ist es noch viel kälter als bei uns in Oberösterreich… Die Durchgänge gelangen mir einigermaßen gut.
Bei mir ist das Agility immer eher eine Sache des Wollens als des Könnens. Sobald Mama mich von der Leine nimmt, mache ich mich selbstständig und sobald es mich nicht mehr freut, bleibe ich stehen und trete den Streik an… Können tu ich in Wirklichkeit alles, aber ich bin einfach ein sehr, sehr stures Kerlchen…
Zum Schluss des Trainings durften wir uns ein Hindernis aussuchen und dieses alleine üben. Mama entschied sich für den Slalom. Vor ein paar Wochen konnte ich ihn schon in einem Zug durchlaufen, doch leider nahmen wir ihn in letzter Zeit im Training nie durch, sodass ich ihn völlig verlernte. Doch Mama brachte mir innerhalb von zehn Minuten wieder einiges bei. Ich liebe es, alleine zu trainieren! In diesen Situationen bin ich immer viel konzentrierter.
Das war`s dann auch schon wieder, so schnell kann eine Schulstunde vergehen! Nächsten Samstag entfällt das Training, da die ganze Hundeschule (inklusive meiner Wenigkeit) einen Wandertag hat. Natürlich werde ich euch davon auch wieder berichten!
*wuff wuff* Herbert
Dieses Mal war das Agility nicht besonders toll… Papa und ich hatten am Vortag einen Streit und so war ich irgendwie nicht in der Stimmung Agility zu machen. Ich war einerseits betrübt und noch etwas traurig, andererseits war ich sauer auf ihn und deshalb total stur beim Training.
Zu Beginn übten wir Grundgehorsam wie „bei Fuß gehen“, „Change“ und „Bleib“. Das war mir natürlich viel zu langweilig und so zog ich stark an der Leine. Auch bei „Bleib“ folgte ich nur etwa jedes dritte Mal. 
Danach teilten wir uns auf verschiedene Hindernisse auf: den Steg, die Wand und die Wippe. Diese Übungen meisterte ich super. Ich konnte die Wippe sogar ohne Hilfe der Trainerin oder der von Mama alleine bewältigen. Das machte Mama und Papa ganz stolz.
Beim anschließenden Durchgang stellte ich mich hingegen wieder an, wie der erste Hund: ich war unkonzentriert, stur und legte meine „Ist-mir-egal-interessiert-mich-nicht“-Einstellung an den Tag. Der Durchlauf bestand aus vier Hürden, der Wand, der Wippe und dem Steg. Eigentlich keine allzu große Herausforderung für mich, da ich alles gut beherrsche. Doch warum soll ich einen Durchgang laufen, nur weil die anderen es von mir wollen? Mich fragt nie jemand… Daher rannte ich einfach weg und kam erst ein, zwei Minuten später wieder zurück, blieb vor jeder Hürde stehen, anstatt gleich drüber zu springen und legte mich zu guter Letzt mitten auf die Wippe und beschloss, nicht mehr weiter zu gehen. Meine Eltern waren maßlos von mir enttäuscht. Auch die Trainerin meinte, dass das reine Sturheit sei, da ich ja alles kann.
Beim zweiten Durchgang zeigte ich dann wieder, was in mir steckt und lief ihn schnurstracks durch, ohne zu zögern und ohne gröbere Fehler.
Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so mussten wir noch einen dritten Durchgang meistern. Der ging dann – ähnlich wie der Erste – daneben, weil es mich schlicht und ergreifend nicht mehr freute. Gott sei Dank ging es da den anderen Hunden auch so.
Etwas frustriert fuhren wir nach dem Training wieder heim. Vielleicht sollte ich doch beim nächsten Mal wieder etwas gehorsamer sein…. Schließlich schlummert ja soooo viel Potenzial in mir…
*wuff wuff* Herbert
Vergangenen Dienstag war es endlich wieder soweit! Nach fast 7-wöchiger Sommerpause packten wir unsere Sachen und fuhren nach Ernsthofen zum Agility Training. Dieses Mal war jedoch einiges anders…
Als wir ankamen, war es bereits finster, es regnete und mir war sehr kalt. Im Dunkeln sah alles anders aus: der Übungsplatz, meine Hunde-Kameraden, ja sogar die Trainerin. Alles war fremd und ungewohnt. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde – wir waren dieses Mal nur zu fünft – wurde ich allmählich lockerer. Doch bei so einem Wetter Agility machen? Das interessierte mich gar nicht. Am liebsten wäre ich wieder nach Hause gefahren, hätte mich in meine Kuschelhöhle gelegt und von da aus dem Regen gelauscht.
So gestaltete sich die erste Übung, das Springen über Hürden, auch etwas schwierig und ich weigerte mich nur einen Satz zu machen. Mit Leckerlies und großer Überzeugungskraft von Mama und Papa klappte es schließlich doch noch.
Danach kam meine Lieblingsübung: das Laufen über einen Steg. Da ich das besonders gut kann, durfte ich es sogar vorzeigen. Ab da machte mir das Training dann gleich viel mehr Spaß. Danach folgte die „Wand“ und der „Sacktunnel“. Diese beiden Hindernisse meisterte ich gleich auf Anhieb. Das letzte, was wir in dieser Schulstunde durchgenommen haben, war etwas Neues: Mama legte hinter eine Hürde ein Leckerlie und ich musste dann auf das Kommando „Voran“ ohne sie über die Hürde springen, das Leckerlie essen und anschließend wieder zu ihr zurückkehren. Gegen alle Erwartungen stellte ich mich bei dieser Hürden-Übung recht gut an.
Als wir gemeinsam alle vier Übungen durchgemacht hatten, mussten wir uns aufteilen und alleine trainieren. Das ist Mama, Papa und mir immer am liebsten, da wir so intensiv Zeit haben ein Hindernis gezielt zu trainieren. Anfänglich war ich noch recht motiviert und konzentriert, doch am Schluss war mir dann schon so kalt und mein Körper war völlig durchnässt, sodass mich gar nichts mehr freute. Ich weigerte mich strikt die Übungen zu machen! Gott sei Dank ging es auch den anderen Hunden so, und nachdem es eh schon spät war, hörten wir pünktlich um 20.00 Uhr auf. Bevor wir heimfuhren, mussten mich Mama und Papa noch gründlich abwischen, da ich total schmutzig war. Im warmen Auto genoss ich die Heimfahrt dann so richtig…
Auch wenn das Trainieren im Dunkeln und im Regen für mich eine völlig neue Erfahrung war, war es dennoch schön, endlich wieder einmal Sport zu treiben. Ich freue mich schon auf einen Agility-reichen Herbst!
*wuff wuff* Herbert
Vergangenen Freitag war der Agility-Kurs besonders toll! Mama, Papa und ich waren schon etwas zu früh am Hundeplatz. Wir nutzten die Zeit und übten schon einmal – nachdem ich die anderen Hunde begrüßt hatte – vor. Pünktlich startete dann das Training. Dieses Mal waren wir weniger Hunde, daher konnten wir umso mehr Hindernisse durchgehen.
Die erste Übung war gleich eine der schwierigsten: der Slalom. Leider haben Mama und ich ihn während der Woche nie geübt, so tat ich mir dieses Mal – im Vergleich zum letzten Freitag – wieder etwas schwerer. Trotzdem war ich einer der besten! Nach etlichen Durchgängen kombinierten wir den Slalom mit den Hürden, der Wand und dem Reifen. Auch das wiederholten wir recht oft und ich schlug mich echt ganz gut! Sogar die Hürden, die ich etwas befremdend finde, meisterte ich tadellos!
Doch das Highlight dieser Schulstunde war die Wippe! Hier bestand die Schwierigkeit darin, den eigenen Kipppunkt zu finden! Und siehe da, es gelang mir auf Anhieb! Ich wurde von Wiederholung zu Wiederholung besser und selbstbewusster und erntete sogar von den anderen Applaus. Trotz meiner geringen Körpergröße kam ich mir vor wie der Größte! Mama und Papa waren ganz stolz auf mich!
Zum Abschluss mussten wir alle noch einen langen Durchgang mit vielen Hindernissen bewältigen. Doch uns Hunde freute es nicht mehr besonders. Nach fast einer Stunde Agility lässt selbst bei einem Profi die Konzentration nach. So war ich durch die ganzen Leckerlies, die die anderen in der Wiese verloren hatten, leicht abgelenkt.
Nach der Schulstunde ging es noch auf die Wiese zum Spielen. Hier durfte ich bis dato noch nie mitmachen, da meine Klassenkameraden viel zu groß für mich sind. Doch dieses Mal wollte nur einer von ihnen spielen und die Trainerin meinte, dass es OK wäre, wenn ich mit ihm herumtolle. Wir haben uns dann gegenseitig hin- und hergejagt und hatten Spaß. Danach kam noch eine Gruppe Welpen, da diese nach uns Kurs hatten. Mama und Papa warteten extra mit mir und auch da durfte ich noch mitspielen. Doch ich muss ehrlich sagen: mit etwas älteren Hunden es ist viiiiel lustiger! Die sind nicht so patschert…
Alles in Allem war es wieder einmal ein toller Nachmittag! Leider fällt die nächsten vier Freitage das Agility-Training aus… Das macht mich so richtig traurig! Ich hoffe Mama und Papa überlegen sich ein halbwegs gutes Ersatzprogramm…




*wuff wuff* Herbert
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