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Das vergangene Agility-Training war ja nicht gerade berauschend, da ich meine sture Seite sehr oft zeigte und gewisse Hindernisse verweigerte. Dieses Mal war es noch schlimmer. Es hatte nur knapp 3 Grad und ich fror enorm. Nicht einmal mein kuscheliger Pullover konnte meine 2,5 kg vor der Kälte schützen.
Bei den Aufwärmrunden war ich noch ganz brav und lief wie es sich für einen Chi gehörte den Parcours mit vollem Stolz und erhobener Rute! Nachdem Rosie schließlich den heutigen Durchgang erklärt hatte, ging es auch schon los. Bei der ersten Runde lief ich noch recht ordentlich. Doch als es dann um Zeit ging und alle Durchläufe gestoppt wurden, fing ich plötzlich an zu bocken und blieb vor den Hürden einfach stehen. Ich bewegte mich keinen Zentimeter von der Stelle. Mama wusste nicht genau, was sie jetzt tun sollte. Nicht einmal Leckerlies halfen in dieser Situation. Warum versteht denn niemand, dass es bei so einer Kälte einfach keinen Spaß macht?
  
Rosie empfahl Mama, mich an die Leine zu nehmen und den restlichen Durchgang so zu absolvieren. Das tat sie dann auch und es klappte ganz gut. Doch auch diese Methode zeigte von Durchgang zu Durchgang immer weniger Erfolg… mir wurde immer kälter und mit der Kälte schrumpfte meine Motivation.
Am Schluss lief ich sogar die schlechteste Zeit von der ganzen Gruppe – peinlich, wenn man bedenkt, dass ich mal der beste Schüler war…
Doch anders konnte ich Mama und Papa nicht zeigen, dass es Zeit für die alljährliche Agility-Winterpause war! Und sie verstanden es zum Glück auch. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens von Rosie und meinen lieben Mitschülern, allen voran Labradorhündin Lucy, und verließen ein letztes Mal für heuer den Übungsplatz. Ich darf hier ein beliebtes Sprichwort unter uns Hunden zitieren: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!
Nächstes Jahr im Frühling geht es voller Power weiter! Was bis dahin bleibt sind die Erinnerungen an eine schöne Sommersaison – und die Vorfreude in Deutscher Doggen-Größe auf nächstes Jahr!
*wuff wuff* Herbert
Das Agility-Training von letzter Woche war nicht gerade ein Highlight in meiner Sportler-Karriere.
Zu Beginn war ich eigentlich recht motiviert und dementsprechend gut. Klar, zunächst markierte ich den halben Übungsplatz, aber danach lief alles super. Bei den Aufwärmübungen zeigte ich sehr gute Leistungen und folgte Mama aufs Wort.
Als Rosie den Parcours erklärte (der war dieses Mal wirklich alles andere als einfach) stand ich schon in den Startlöchern und als wir schließlich an der Reihe waren, lief ich ohne gröbere Fehler durch. Alle waren positiv angetan von meinen Agility-Fähigkeiten und ich war ganz stolz. Auch der zweite Durchgang war wirklich super. Papa machte sogar extra ein Video von unserem Lauf, weil ich so gut war.
Doch nach und nach wurde ich immer unkonzentrierter und schlampiger: ich ließ Stäbe beim Slalom einfach aus, ich sprang gewisse Hürden nicht, ich lief weg und schnupperte in der Wiese, ich markierte. Normalerweise bin ich ja zu Beginn noch etwas hektisch und steigere mich von Durchgang zu Durchgang. Dieses Mal war es genau andersrum. Je länger das Training dauerte, umso weniger freute es mich noch. Es war ja auch wirklich kalt und ich zitterte enorm während der Wartezeiten. Was verlangen die eigentlich alle von mir?
So kam es, dass ich den letzten Lauf fast nur mehr das tat, was ich wollte, und nicht, was Mama mir anzeigte. Mäßige Leistung, Herbert, mäßige Leistung, sagte ich mir selbst. Aber in dem Moment war mir das egal. Es war kalt und windig und ich wollte einfach nur mehr heim!
Ich denke, das nächste Training wird mein letztes vor unserer Winterpause sein! Sehr schade, aber als Chi muss man halt auch mal Abstriche machen… umso toller wird es dann wieder im Frühling in alter Frische durchzustarten!
*wuff wuff* Herbert
Das Agility-Training am vergangenen Wochenende war etwas ganz Besonderes!
Als wir zum Übungsplatz kamen, war die Wiese sehr feucht und ich hatte überhaupt keine Lust zu trainieren… Am liebsten hätte ich mich wieder ins warme Auto zurückgezogen! Gott sei Dank änderte sich meine Einstellung schlagartig, als ich Lucy, meine Lieblings-Agility-Mitschülerin, sah. Ich freute mich sehr, dass sie wieder da war, denn letzte Woche habe ich sie vermisst. Wir waren gerade am spielen und aufwärmen, als ich schon von weitem zwei kleine Punkte am Horizont erblickte. Ich wusste sofort: hier kann es sich nur um Chihuahuas handeln! Und ich lag richtig: dieses Mal waren noch zwei Chis aus Steyr mit dabei! Ohne zu zögern rannte ich zu ihnen, begrüßte und beschnupperte sie ausgiebig!
Um 10.00 Uhr fing schließlich die Stunde an und Rosie erklärte den 2-Beinern den heutigen Durchgang. Als ich an der Reihe war freute es mich gar nicht: die Wiese war feucht, es war kalt und es warteten zwei Chis zum Spielen auf mich! Die Versuchung einfach zu streiken war sehr groß, doch nach etwas Gezicke zu Beginn, lief ich doch noch relativ brav.
Nach einer längeren Wartezeit (dieses Mal waren wir acht Hunde), die ich mir mit Beschnuppern der beiden Chis versüßte, lief ich meinen zweiten Durchgang, der wirklich schon sehr gut war.
  
Danach meinte Rosie, wir sollen wieder zeitversetzt, so, wie schon im vergangenen Training, laufen. Ach Mann oh Mann, dachte ich mir, das kann ja was werden. Doch weit gefehlt! Ich war richtig gut, ließ mich dieses Mal nicht ablenken und lief meine besten Durchgänge überhaupt! Mama und Papa waren richtig stolz auf mich und auch Rosie lobte mich!
Das Beste jedoch kam dann zum Schluss: nach ein paar Agility-Abschluss-Übungen, die ich nebenbei bemerkt auch toll meisterte, durften wir uns noch auf der Spielwiese austoben! Und ja: dieses Mal hatte auch ich Spielpartner!
Wir Chis verstanden uns recht gut. Obwohl wir nicht direkt miteinander spielten, tollten wir gemeinsam über die Wiese. Ich war etwas schüchtern und blieb meist in der Nähe von Mama und Papa. Doch die Gesellschaft der anderen Chis, einfach deren Aura zu spüren war super! Ich bekam sogar Leckerlies von deren Frauchen. So lässt es sich leben!
 
Nach über 1,5 Stunden fuhren wir schließlich wieder heim. Ein durch und durch chihuahuatastisches Training!
*wuff wuff* Herbert
Diesen Samstag war es das erste Mal so richtig kalt beim Training! Daher wärmten Mama und ich uns vorher etwas auf und liefen ein paar Runden auf dem Agility-Platz auf und ab.
Nachdem ich vergangene Woche nicht gerade in meiner Bestform war, kam es uns ganz recht, dass Rosie uns Schülern die ersten paar Minuten des Trainings Zeit gab, einzelne Hindernisse zu üben. Ich konzentrierte mich dabei auf die Hürden und den Slalom.
Danach erklärte sie wie immer den heutigen Durchgang und auf los ging`s los! Mit mir waren es insgesamt sieben 4-Beiner. Leider war meine beste Agility-Freundin Lucy dieses Mal nicht mit dabei! Schade…
Als Mama und ich an der Reihe waren, war ich anfangs kurz abgelenkt, da die Wiese wieder feucht war und daher die Gerüche noch intensiver in mein Näschen strömten. Doch ich versuchte mich zu beherrschen, denn ich wollte Mama nicht enttäuschen! Ich bin ein guter Schüler und das wollte ich allen zeigen! So lief ich die erste Runde recht brav durch. Zwei Hürden waren mir etwas zu hoch, daher ließ ich die aus, doch der Rest war ganz gut!
Der zweite Durchgang war noch besser und ich war noch schneller! Mama und Papa waren stolz auf mich. Nur vor den hohen Hürden hatte ich noch ein bisschen Angst, obwohl die Trainerin sie schon tiefer gestellt hatte. Nachdem alle zwei Mal gelaufen waren, sagte Rosie, dass wir jetzt noch einmal fünf Minuten Zeit haben, einzelne Hindernisse zu üben und, dass sie dann eine besondere Herausforderung für uns hat. Na da war ich aber gespannt! Ich übte die „problematischen“ Hürden ein paar Mal hintereinander (für Schinken tu ich einfach alles) und plötzlich sprang ich auch über sie wie ein Weltmeister!
  
Jetzt wurde es spannend, denn Rosie verkündete unsere nächste Aufgabe: wir mussten den Parcours noch einmal laufen, doch: wenn wir bei der Hälfte der Strecke angekommen waren, musste bereits der nächste Hund los starten – quasi als Ablenkung! Nicht gerade einfach, dachte ich mir, wo ich doch so leicht abzulenken bin. Noch dazu lief der wilde Husky (ich berichtete) unmittelbar vor mir… Eieiei, das wird nicht einfach!
Und so war es dann auch: ich lief den perfekten Durchgang, nur leider so schnell, sodass ich den Husky vor mir einholte! Erst beim Überholen bemerkte ich ihn (ich war so konzentriert, sodass ich anfangs dachte, dass ich alleine bin) und ab diesem Zeitpunkt wollte ich nur mehr eines: spielen! Mama brauchte ein Weilchen, um mich wieder von ihm loszubekommen und den Parcours zu Ende zu laufen…
Die letzten beiden Runden waren ähnlich: jedes Mal überholte ich den Husky und jedes Mal war ich dadurch so abgelenkt, sodass mein Spieltrieb meinen Ehrgeiz überragte!
Doch es gibt Schlimmeres! Immerhin zeigt das, wie schnell ich eigentlich bin! An der Konzentration werde ich noch arbeiten! Ich bin ja noch jung…
*wuff wuff* Herbert
Am Samstag hieß es – trotz Kälte – ab nach Ernsthofen ins Agility-Training.
Vor Beginn der Stunde wollten Mama, Papa und ich wie jedes Mal noch einen kurzen Spaziergang machen. Da jedoch meine beste Agility-Freundin, die Labrador-Dame Lucy, schon da war, durfte ich stattdessen mit ihr spielen. Nach und nach kamen auch die anderen Klassenkameraden und um Punkt 10.00 Uhr startete Rosie das Training.
Wir begannen mit etwas Grundgehorsam: bei Fuß gehen, sitz, bleib. Doch irgendwie klappten die Übungen bei keinem wirklich, da wir eine neue Mitschülerin hatten, eine Husky-Dame, die alle durch ihr „wildes“ Verhalten etwas durcheinanderbrachte. Danach sollten wir uns aufteilen und einzeln ein paar Hindernisse üben. Das ist immer besonders toll und macht mir viel Spaß!
 
Als es mit dem ersten Durchgang losging, wusste Mama bereits, dass es heute nicht einfach wird, denn die Wiese war nass und der Wind wehte stark. Und so war es dann auch: anstatt wie beim letzten Mal (da war ich ja Klassenbester) in einem durchzulaufen, machte ich immer wieder Pausen, schnupperte im Gras und markierte Hindernisse. Die Hürden verweigerte ich teilweise völlig… Nicht gerade eine Glanzleistung, Herbert!
  
Dann kam es auch noch zu einem kleinen Schock-Moment: Als die Husky-Dame an der Reihe war, entkam sie ihrem Frauchen plötzlich und rannte wild auf mich zu. Doch Lucy, meine Heldin, setzte ihr Hunde-Leben für mich ein, stellte sich vor mich hin und verscheuchte sie. Was für eine ehrenvolle Tat!
Die letzten beiden Durchgänge waren zwar etwas besser als der Erste, aber richtig in Form war ich heute nicht. Und auch Mama zeigte mir nicht immer alles richtig an, was natürlich auch zu Fehlern meinerseits führte…
Naja, dabei sein ist ja bekanntlich alles! Vielleicht passen nächstes Mal wieder alle Konditionen, sodass ich allen meine wahren Agility-Künste präsentieren kann!
*wuff wuff* Herbert
Vergangenes Wochenende ging es – nach drei monatiger Pause – endlich mal wieder ins Agility-Training. Schon als Mama zuhause sagte „Herbert – Hundeschule!“, wusste ich, wo der Hase lang läuft. Deshalb war ich schon während der Autofahrt sehr unruhig.
In Ernsthofen angekommen, machten Mama, Papa und ich vor dem Training noch einen kurzen „Beruhigungs-Spaziergang“. Um 10.00 Uhr ging es, nach einer ausführlichen Begrüßung meiner Mitschüler, auch schon los. Da wir an diesem Tag nur zu viert waren, ich eine längere Agility-Pause hinter mir hatte und ein anderer Hund neu im Team war, fingen wir mit einfachen Übungen an: über ein paar Hürden springen. Zunächst stellte ich mich an, als hätte ich noch nie etwas von Agility gehört. Doch schon nach wenigen Minuten war ich wieder live dabei.
Als alle aufgewärmt waren, erklärte Rosie den Agility-Durchgang für die heutige Stunde. Er war sehr lange und kompliziert und Mama musste sich anstrengen ihn sich zu merken. Gott sei Dank waren wir nicht die ersten, so konnten wir die anderen beobachten und uns die Reihenfolge der Hindernisse leichter merken. Als wir dann an der Reihe waren, startete ich voller Elan los. Doch irgendwie interessierte mich der Geruch der Wiese mehr, als das Durchlaufen des Parcours… Ständig blieb ich stehen und saugte förmlich den Duft des Grases auf. Rosie meinte, dass die Wiese feucht sei und die Schüler im Kurs zuvor Leckerlies verloren hätten. Na dann… So war der erste Durchgang für mich nur mittelmäßig erfolgreich.
 
Der nächste Run ging auf Zeit. Wenn Rosie mit ihrer Stoppuhr kommt, werde ich immer ganz nervös… Mama und ich gaben unser Bestes und siehe da: mit 1,36 Minuten waren wir die Schnellsten! Sogar eine ganze Minute schneller als die anderen! Mama und ich waren überglücklich, endlich war ich wieder in meiner alten Form und konnte den Versuchungen in der Wiese widerstehen!
Der dritte und letzte Durchgang war noch besser: Mama und ich liefen 1,09 Minuten! Wieder Bestzeit! Ich platzte fast vor Stolz, ließ es mir aber natürlich nicht anmerken. In solchen Momenten versuche ich immer Contenance zu bewahren…
 
Als Belohnung für meine super Leistung durfte ich anschließend noch mit den anderen 4-Beinern spielen gehen. Der Neuzugang kam jedoch nicht mehr mit. Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen knurrte er mich ständig an… Wie kann man mich nur nicht mögen? Zu dritt machten wir uns schließlich auf den Weg zur Spielwiese. Doch auch dort war das Gras feucht und so wurde es nichts mit dem Spielen: meine Mitschüler und ich waren nur damit beschäftigt alles abzuschnuppern und zu markieren. Nachdem unsere Frauchen und Herrchen dieses Spektakel zehn Minuten lang kopfschüttelnd beobachteten, traten wir wieder die Heimreise an!
Es war toll wieder mal ins Training zu gehen! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!
*wuff wuff* Herbert
Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit! Ein Jahr voll Warten und Vorfreude hatte ein Ende, denn es hieß: auf geht`s zum Hundeschule Wandertag 2011!
Am frühen Nachmittag trafen sich insgesamt 40 Zwei- und 70 Vier-Beiner am Parkplatz des Sternsteinhofs im Mühlviertel. Nachdem sich die Hunde beschnuppert und die Menschen begrüßt hatten, ging es auch schon los. Noch schnell wurde der Ablauf der Wanderung besprochen, ehe Rosie (die Hundeschule-Mama) das Kommando zum Ableinen gab!
40 Hunde aller Rassen und Größen stürmten den schönen Wanderweg hinauf. Doch trotz der unterschiedlichen Charaktere der Vier-Beiner: es gab weder gröbere Streitereien, noch Verletzte. Wir benahmen uns wirklich sehr gesittet und Rosie war sehr stolz auf uns alle!
Die Wanderung war (wie schon im vergangenen Jahr) einfach nur chihuahuatastik. Das Wetter war perfekt, die Sonne schien und so konnte ich ganz ohne T-Shirt herum laufen (2010 musste ich ja einen dicken Wintermantel tragen). Ich genoss das Gefühl von Freiheit und lief zwischen den Hunden und Menschen hin und her. Wie auch schon letztes Jahr, kam Mama nur mit Mühe nach. Aber nicht nur ihr ging es so, viele andere Herrchen und Frauchen taten sich schwer, bergauf voran zu kommen.
Am Ziel angekommen, konnten erstmal alle durchatmen. Freiwillige konnten sogar noch ein Stückchen weiter gehen – zur Sternsteinwarte. Und jetzt ratet mal, wer da dabei war? Ja genau, wir! Mama nahm ihre letzten Kräfte zusammen und marschierte mit Papa und mir hoch. Und es lohnte sich, denn der Platz vor der Warte war sehr schön!
Am späten Nachmittag ging es wieder bergab. Doch der schwierigste Teil stand uns allen noch bevor: ein Gruppenfoto aller 40 Hunde, die ohne Frauchen und Herrchen nebeneinander liegen bleiben mussten – die Herausforderung des Tages! Schnell wurden ein paar doch recht gute Bilder geschossen und schon ging es durch einen Wald wieder Richtung Startpunkt.
Vorher jedoch kehrten wir noch bei den Eltern von Rosie ein. In deren Haus erwartete uns ein Essen der Extraklasse: von Suppen über verschiedene Hauptspeisen bis hin zu allen möglichen Variationen von Mehlspeisen – es sah nicht nur gut aus, sondern roch auch so. Auch wir Hunde gingen nicht leer aus, denn wir bekamen einen Rucksack vollgefüllt mit Leckerlies und anderen alltagstauglichen Dingen die hund so braucht. Während die Zwei-Beiner aßen, tranken und sich unterhielten, versuchten einige Vier-Beiner zu schlafen und zu entspannen. Mir gelang dies natürlich nicht, denn es war viel zu laut und ich zitterte vor Kälte. Aber Mama und Papa nahmen mich auf deren Schoß, zogen mir einen Pullover an und schon ging es mir besser und ich konnte den Abend auch genießen.
Als einer der Letzten machten wir uns schließlich wieder zufrieden auf den Weg zum Auto. Ein letztes Mal konnte ich ohne Leine durch die schönen Wälder laufen, ehe es wieder ab nach Marchtrenk ging. Doch das bekam ich gar nicht mehr mit, denn binnen weniger Minuten Autofahrt fielen mir die Augen zu und ich schlief tief und fest…
Hier noch ein paar Eindrücke:
  
  
  
 
  
Ich freue mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr!
*wuff wuff* Herbert
Herbert-Freunde, ich kann euch nur sagen, das Agility-Training am vergangenen Samstag hat wirklich alles übertroffen! So gut war ich in den 15 Schulstunden zuvor noch nie! Doch nun von vorne…
An diesem sehr heißen Nachmittag freute mich es eigentlich überhaupt nicht, nach Ernsthofen in die Hundeschule zu fahren. Mama musste mich förmlich dazu zwingen… Dort angekommen, flüchteten wir gleich in den Schatten – Gott sei Dank hatte Rosie einen Sonnenschirm aufgestellt! Nach wenigen Minuten kam auch schon Lucie, eine schwarze Labrador-Dame, mit der ich (so wie schon beim letzten Training) sofort vergnügt spielte. Insgesamt waren wir an diesem Tag nur zu viert.
Rosie erklärte wie immer unseren 2-Beinern den – trotz der Hitze sehr schwierigen und langen – Durchgang und dann ging es auch schon los. Ich war als Zweiter an der Reihe und ich kann euch nur sagen: ich war echt toll! Ohne mich selbst loben zu wollen, so kann ich sogar behaupten: so gut wie dieses Mal war ich noch nie zuvor!
  
Ich folgte Mama auf`s Wort und lief den gesamten Parcours ohne Fehler, ohne Zickereien, ohne weg zu laufen und ohne Pause durch! Rosie und die anderen waren begeistert! Als wäre es selbstverständlich ging ich zu den anderen zurück, nahm einen Schluck Wasser und legte mich wieder unter den Sonnenschirm.
Der zweite Durchgang war noch besser und ich war noch schneller: Mama und ich liefen eine Rekordzeit von 1,30 Minuten – genauso schnell wie die Kursbeste Lucie! Ich platzte fast vor Stolz, jedoch ließ ich es mir nicht anmerken! Beim 3. und sogleich letzten Durchgang war ich zwar etwas langsamer, doch bei der Hitze an dem Tag war es mir auch nicht übel zu nehmen.
  
Mama und Papa waren so stolz auf mich, dass ich am Ende der Stunde sogar ein Geschenk bekam: einen original FURminator – DIE Hundebürste schlechthin! Rosie und Mama testeten ihn kurz an mir, Papa hatte auch nichts dagegen und so wurde er prompt gekauft! Juhu!
Ich glaube, ab jetzt strenge ich mich immer so an! Scheinbar lohnt es sich ja…
*wuff wuff* Herbert
Samstag Vormittag hieß es wieder einmal: ab nach Ernsthofen – ab zum Agility.
Wie auch schon beim letzten Mal machten Mama, Papa und ich vor dem Training noch einen kurzen Spaziergang. Richtig Spaß machte es mir jedoch nicht, da es an diesem Tag sehr stickig war.
Als wir am Übungsplatz ankamen merkte ich bereits, dass auch die anderen 4-Beiner mit der Schwüle zu kämpfen hatten. Alle sechs Hunde kauerten am Boden herum und hechelten wie verrückt. Ich platzierte mich neben Lucy, eine nette Labrador-Dame. Prompt forderte sie mich zum Spielen auf. Die Einladung nahm ich natürlich gerne an und so tollten wir etwas herum.
Zu Beginn der Schulstunde wurde den 2-Beinern von Rosie der heutige Durchgang erklärt. Während sie alle Hindernisse der Reihe nach abgingen, mussten wir Hunde abgelegt bzw. angeleint an einem Platz bleiben, was mir gar nicht passte. Lautstark protestierte ich gegen das Alleinlassen, doch weder Mama noch Papa kamen und leinten mich ab. Frechheit!
Nach der „Aufwärmrunde“ ohne Hunde, ging es nun mit dem 1. Durchgang los. Auch dieses Mal durfte ich wieder ohne Leine laufen. Agility mit Leine? Die Zeiten sind vorbei! So gut wie beim vergangenen Training war ich zwar nicht, aber es war halbwegs akzeptabel. Gewisse Hürden ließ ich aus, ein oder zwei Mal blieb ich stehen (ich roch etwas gaaanz Interessanten in der Wiese) und auch den Sacktunnel mochte ich dieses Mal nicht. Ich kehrte immer wieder mitten im Tunnel um. Ansonsten machte ich alle Hindernisse brav mit. Auch der 2. Durchgang lief ähnlich.
 
Zu meiner Beruhigung: ich war nicht der Einzige, der sich dieses Mal etwas schwerer tat. Auch die anderen Hunde waren schlapper und unkonzentrierter als sonst und ließen sich durch Gerüche leicht ablenken. Rosie meinte, das das bestimmt an dem Wetter liegt. Und ich als 4-Beiner konnte ihr da nur voll und ganz zustimmen…
*wuff wuff* Herbert
Diese Woche war das Agility-Training so lustig wie noch nie!
Schon als wir in Ernsthofen ankamen, war ich gut gelaunt, denn Mama, Papa und ich machten zur Einstimmung einen kleinen Spaziergang. Nachdem ich mich entleert hatte, gingen wir zurück zum Übungsplatz, wo ich meine Schulkameraden begrüßte. Plötzlich erblickte ich von Weitem einen kleinen Hund. Ich lief zu ihm und wir durften miteinander spielen. Endlich hatte auch ich jemanden zum Herumtoben gefunden. Doch leider nahm er nicht am Training teil…
Nach dieser netten Begegnung starteten wir mit dem Agility. Wie immer mussten die 4-Beiner abgelegt werden, während Rosie, die Trainerin, den 2-Beinern den Durchgang erklärte. Da das lange Liegenbleiben gar nicht so einfach war, durften alle etwas schummeln und ihre Hunde mit der Leine irgendwo anbinden (ich wurde an die Slalom-Stangen gebunden).
 
Der 1. Durchgang war ganz OK. Dieses Mal mussten wir zusätzlich durch einen Reifen springen, was wir heuer noch nie gemacht haben. Anfangs traute ich mich nicht, doch wir bekamen die Möglichkeit es zu üben. Und siehe da, Übung macht den Meister! Schon nach zwei Versuchen klappte auch das!
Beim 2. Durchgang bemerkte Rosie, dass mich die Leine beim Springen stört und sie empfahl Mama, sie abzunehmen. Zögerlich folgte sie ihr und siehe da, das Wunder geschah! Ich durfte ohne Leine laufen – mein 1. leinenloser Agility-Durchgang in meinem jungen Chi-Leben! Und ich sage euch: es fühlte sich toll an! Gegen die Erwartungen von Mama und Papa rannte ich nicht weg! Im Gegenteil – jetzt legte ich erst so richtig los! Ich meisterte alle Hindernisse ganz brav (ja, sogar vor der Wippe hatte ich plötzlich keine Angst mehr) und folgte Mama (fast) aufs Wort. Gut, hier und da ließ ich mal eine Hürde aus, aber der Rest klappte super!
Der nächste Durchgang ohne Leine war noch besser als der davor und der Letzte war überhaupt der Beste! Mama und Papa waren so stolz auf mich und auch Rosie und die anderen Kursteilnehmer konnten mein plötzliches Leistungshoch kaum fassen und lobten mich in hohen Tönen! Ich fühlte mich wie ein Superstar – Herbert Superstar!
Völlig erschöpft, aber sehr glücklich, fuhren wir nach fast 75 Minuten Agility nach Hause! Hach, war das schöööön!
*wuff wuff* Herbert
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