 | 5114 Fans |
| 1809 Follower |
|
„Es war einmal ein kleiner Chihuahua Junge namens Herbert. Dieser lebte gemeinsam mit seiner Mama und seinem Papa in einer Wohnung inmitten einer kleinen Stadt in Oberösterreich. Es war Winter und daher tat sich nicht viel in Klein Herbert`s sonst so aufregendem Hunde-Leben. So schwelgte er oft in Erinnerungen und dachte sehnsüchtig an lange Sommerspaziergänge, Blumenwiesen und an Nickerchen in der Mittagssonne. Sehnsüchtig sah er jeden Tag stundenlang aus dem Fenster. Wenn schon kein Sommer, dann zumindest ein richtiger Winter mit Schnee – das war sein größter Wunsch, der schier nicht in Erfüllung gehen wollte… Die Tage verstrichen, die Nächte wurden kürzer, doch der Schnee blieb aus.
Eines Sonntags, als Klein Herbert gerade verschlafen aus seinem Bettchen schlüpfte und nachdem er sich ausgiebig gestreckt hatte, trat er wie immer den Weg nach draußen zu seinem Morgen-Pipi an. Doch was er an diesem Tag sah, konnte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen: die sonst so karge Pipi-Wiese war von einer weißen Pracht bedeckt! Der Anblick war so schön, Klein Herbert vergaß beinahe den Grund seines Freiluft-Besuchs. Erst als er bemerkte, dass seine kleinen Pfoten eins mit der weißen, kalten Watte wurden, wurde ihm bewusst, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen war.
Sofort informierte er seine Eltern über die freudige Neuigkeit, welche sofort mit ihm frohlockten. Was für ein schöner Tag! Klein Herbert musste gar nichts weiter sagen, ein Blick in seine großen schwarzen Chi-Augen reichte, und seine Eltern wussten, was zu tun war: hinfort und auf zu fernen Wiesen! So packten die Drei ihr wichtigstes Hab und Gut und fuhren los, immer der schönen Winterlandschaft entgegen!
Das Ziel der Reise war ihnen allen schon bekannt, da sie hier im Herbst schon einmal für einen ausgedehnten Spaziergang verweilten: der Panoramaweg in der Scharten! Kaum dem Auto entsprungen ging es über mit Schnee bedeckten Stock und Stein, immer weiter (natürlich heiter) über Wiesen und Felder.
     
Klein Herbert blühte förmlich auf – und das inmitten einer Winterlandschaft! Nachdem eine große Wiese überquert war, ging es durch einen märchenhaften Winterwald. Der Chi Junge – stets einen Schritt voraus – erkundete alles sehr sorgfältig und sammelte Eindrücke und Gerüche als gäbe es kein Morgen.
    
Nur für den schönen Ausblick am höchsten Punkt des Weges ging der kleine Hundemann für Sekunden in sich und genoss den bloßen Moment…
  
Doch auch die schönsten Zeiten gehen einmal zu Ende. So erreichte man leicht unterkühlt schließlich wieder den Ausgangspunkt des Spazierganges. Daheim ließ Klein Herbert auf seiner (Mama`s) Lieblingskuscheldecke die Geschehnisse der letzten Stunden noch einmal Revue passieren. Dieses Mal waren es keine langen Sommerspaziergänge, Blumenwiesen oder Nickerchen in der Mittagssonne wovon er träumte. Dieses Mal war das Geträumte unmittelbar geschehen. Und das spürte er nicht nur im Herzen, sondern auch an seinen kalten Pfoten…
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“
*wuff wuff* Herbert
Endlich war es wieder einmal so weit: wir machten einen Ausflug! Im Winter unternehmen wir ja nur sehr wenig, da ich leicht friere und mich, sobald es etwas regnet oder schneit, weigere nur einen Schritt zu gehen. Aber am Sonntag waren alle Bedingungen gegeben und so fuhren wir nach Ebensee zu den Langbathseen. Dieser Ausflug war etwas ganz besonderes für mich. Die eingefleischten Herbert-Fans können sich vielleicht noch erinnern… Diesen Ausflug machten wir nicht zum ersten Mal. Meine in meinem Chi-Leben allererste Fahrt in die Natur führte uns vor fast zwei Jahren schon einmal zu den Langbathseen… Was für eine tolle Kindheitserinnerung!
  
Mama hatte sich eigentlich eine weiße Winterlandschaft erhofft. Doch als wir aus dem Auto ausstiegen merkte ich schon, dass das nicht ganz hinkam. Der Schnee vom Tag zuvor war fast gänzlich geschmolzen. So war der erste Teil des Weges etwas gatschig. Das mag ich überhaupt nicht, denn da weiß ich nicht genau wie ich mit meinen dünnen Beinen steigen soll. Papa sagt immer, ich gehe dann so komisch, sodass ich von hinten aussehe, als hätte ich mir in die Hosen gemacht! Wobei ich ja nicht einmal eine Hose besitze…tztztz! Trotzdem genoss ich es ohne Leine herumzulaufen und den Weg zu erkunden. Wir waren auch fast die einzigen dort, was es natürlich noch besser machte.
  
Nach etwa einer halben Stunde merkte ich, dass der Weg vor uns immer weißer wurde. Ich konnte meinen Chi-Augen kaum trauen: da lag richtig Schnee! Ab diesem Zeitpunkt war ich dann vollends in meinem Element. Ich fetzte herum, lief hin und her, versank zwar ab und zu im Schnee, aber kam immer wieder heil heraus. Es war einfach nur chihuahuatastisch! Endlich hatten wir unsere erhoffte Winterlandschaft!
  
Nach weiteren 30 Minuten im kühlen Weiß, kehrten wir wieder um und gingen den Weg entlang dem See zurück. Beim Auto angekommen zog mir Mama sofort meinen nassen Mantel aus und trocknete mich ordentlich ab. Was für ein Service! Während der Heimfahrt döste ich dann vor mich hin. Unterbrochen wurde dies nur von einem kurzen Besuch bei Burger King! Aber die Gerüche dort machten die Schlaf-Unterbrechung wieder wett…
*wuff wuff* Herbert
Wie schon im vergangenen Jahr besuchten wir auch heuer wieder die Hundeausstellung in Wels – die Stadt in der ich aufwuchs! Nachdem es uns ja letztes Mal nicht so gut gefallen hat, haben wir sie heuer wieder um einiges besser gefunden.
Wir parkten etwas weiter weg, sodass wir uns das lästige Parkplatz-Suchen (bei dem ich übrigens immer irrsinnig nervös werde und wie verrückt jammere) ersparten. Auch bei der Kassa mussten wir nicht warten. So ging es direkt hinein ins Vergnügen!
Schon beim Eingang traf ich einen lieben Langhaar-Chihuahua, mit dem ich mich etwas unterhielt. Wir verstanden uns auf Anhieb, doch wir mussten leider weiter. Immerhin gab es so viel zu entdecken… Kaum waren wir in der ersten Halle, trafen wir auf einen Freund von mir, den Whippet Rüden Luke! Luke und ich beschnupperten uns kurz und tauschten die neuesten Geschichten aus, ehe wir wieder weiter zogen. Wir spazierten durch die Messe-Hallen, ich probierte fleißig Mäntel an und beschnupperte Hunde, Mama schaute wegen irgendwelchen Sachen, die ich eh schon alle habe und Papa verlor beinahe die Nerven.
So beschlossen wir bei der großen Bühne eine Pause einzulegen und uns Hunde-Shows anzuschauen. Das ist besonders spannend, denn man sitzt auf einer Tribüne und so sehe sogar ich als kleiner Chi alles. Mama und Papa hatten meine neue Tasche mit, die sie mir extra für unseren nächsten Urlaub in Amsterdam gekauft haben. Beide sind keine großen Hunde-Taschen-Fans, doch nach 2 Jahren kamen wir nun doch nicht herum, eine zu kaufen. Schließlich wird mir im Winter immer schnell kalt und so kann ich in der Tasche Pausen einlegen wenn mir das Spazieren durch Amsterdam zu viel werden würde. So weihte ich sie schon bei der Hundemesse ein und kuschelte mich hinein.
Nach dieser Pause, beschlossen Mama und ich uns alleine auf den Weg zu machen, um uns den Rest der Ausstellung anzusehen. Papa blieb währenddessen sitzen und verfolgte die weiteren Hundevorführungen!
Mama und ich lernten viele nette Hunde kennen, besuchten fast alle Messestände und genossen die hundische Atmosphäre. Leider fanden wir bei der Vielzahl an Leuten und Ausstellern aber nicht einmal den Platz der Chihuahuas. Sehr schade… Meine mexikanischen Freunde hätte ich gerne gesehen.
Am Nachmittag sahen wir uns noch gemeinsam ein Schaulaufen der schönsten Hunde an, die alle gemeinsam im Ehrenring auftraten. Sehr spannend, kann ich euch sagen! So viele unterschiedliche Rassen! Toll! Auch dieses Spektakel beobachtete ich von meiner Tasche aus.
Obwohl wir heuer nichts kauften (ja, ihr lest richtig), war es dennoch ein interessanter und aufregender, wenn auch anstrengender Nachmittag!
Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!
*wuff wuff* Herbert
Am Wochenende war das Wetter sehr sonnig und schön. Uns blieb fast nichts anderes übrig, als einen Ausflug zu machen!
Mama recherchierte fleißig im Internet und entdeckte den „Labyrinthwanderweg“ in Hofkirchen, etwa eine Auto-Stunde von uns entfernt. Gesagt, getan – und ab geht`s!
In Hofkirchen parkten wir direkt am Startpunkt der Wanderung, neben einem urigen Gasthaus. Dort war auch ein Plan der Route ausgehängt. Die ersten beiden Labyrinthe lagen etwa 3,5 Kilometer auseinander, das dritte etwas weiter weg. So beschlossen wir heute nur die ersten zwei abzugehen. Vollbepackt ging es los!
Das erste Labyrinth lag auf einer leichten Anhöhe von wo aus man einen wundervollen Ausblick hatte. Wir gingen entlang der Labyrinth-Spirale den Weg zum Mittelpunkt und wieder zurück. Ich wollte dabei eine Abkürzung nehmen. Da das Labyrinth nicht hoch war, hüpfte ich einfach über die „Absperrungen“. Aber Mama korrigierte mich immer und wollte, dass ich den richtigen Weg gehe. Warum denn so kompliziert, wenn es doch einfach auch geht? Verstehe ich nicht…
  
Nach dieser eigenwilligen Erfahrung setzten wir uns auf eine Bank, genossen den Ausblick und aßen etwas. Danach ging es weiter zur zweiten Etappe!
Der Weg führte uns quer über Wiesen und Felder, was ich echt toll fand. Ich genoss die Freiheit und rannte vergnügt herum. Leider musste ich dann wieder angeleint werden, denn der restliche Spaziergang lag direkt an einer Straße. Zwar war die kaum befahren, doch sicher ist sicher! Weiter ging es durch einen schönen Wald. Der Teil der Strecke gefiel mir besonders. Nicht nur, dass ich generell Wälder sehr gerne mag, die ganze Atmosphäre war unbeschreiblich: Die Sonne brach sich an den Ästen, das Laub fiel herab und es roch nach Weihnachten!
  
Plötzlich lag es unmittelbar vor uns: das zweite Labyrinth! Dieses war viel größer und spektakulärer als das erste, da es aus lauter großen Steinen bestand! Während sich Papa auf eine Sonnenliege aus Holz lag, machten Mama und ich eine Erkundungstour. Abgehen wollte ich es nicht, ich bevorzugte das Springen über die Steine. Nach einer weiteren kurzen Essens-Pause spielte ich noch mit Papa verstecken und wir übten „hier“. Ich fetzte über die Steine als gäbe es kein Morgen! Das machte so richtig Spaß!
  
Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Auto. Doch bevor wir heimfuhren, kehrten wir noch in das Gasthaus neben dem Parkplatz ein. Ich bekam zwar nichts zu essen, aber immerhin konnte ich mich dort aufwärmen. Schließlich ist schon Mitte November und als Mexikaner ist man doch eher Hitze gewöhnt…
Auch wenn ich den Sinn eines Labyrinths nicht so ganz verstehe – es war wiedermal ein toller Ausflug!
*wuff wuff* Herbert
Es war einmal an einem wunderschönen Herbstnachmittag ein kleiner Hund der mit seinen zwei normal große Menschen eine Burg besuchte. Doch dies geschah nicht an irgendeinem gewöhnlichen Tag. Dies ereignete sich an Halloween…
Und so spazierten Mama, Papa und ich den steilen Weg durch einen Wald hinauf zur Burgruine Prandegg. Der Anstieg dauerte zwar nur 15 Minuten, doch Mama war gesundheitlich leicht angeschlagen, sodass sie es als sehr anstrengend empfand. Deswegen machten wir oben angekommen gleich eine Pause in der Taverne direkt unterhalb der Burg. Wir setzten uns gemütlich auf Bierbänke in die Sonne und genossen bei einem kühlen Bier den warmen, sonnigen Herbsttag. So lässt chi es sich aushalten!
Nach dieser wohlverdienten Pause ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel: die Burgruine! Und es war wirklich spooky!
  
Nicht nur, dass in wenigen Stunden die Sonne unterging und Halloween so richtig begann. Die alten Mauerreste erzählten eine Geschichte und man spürte die Anwesenheit von verstorbenen Seelen – eine tolle Atmosphäre. All das versetzte mir Gänsehaut unter meinem Nackenfell. Trotzdem erkundete ich (fast) jeden Zentimeter der Burg. Ich besichtigte die Kellerverliese, die ehemalige Kapelle und die Wirtschafts- und Wohnräume.
     
Doch am spannendsten war der Aussichtsturm. Leider führte der Weg über viele Stufen nach oben, sodass Papa mich tragen musste. Aber dort angekommen wurde uns ein Ausblick geboten, so etwas habe ich noch nicht oft in meinem Chi-Leben gesehen: man sah über das ganze Mühlviertel, kilometerweit einzigartige Landschaft! Es war einfach nur wunderschön! Mama setzte mich auf den höchsten Punkt der Mauer und legte ein kleines Foto-Shooting ein! Und wie immer posierte ich wie ein Topmodel! Seht selbst:
     
Nachdem wir ausgiebig alle „Räume“ der Ruine erkundet hatten, beschlossen wir, dass es Zeit für eine weitere Pause in der Taverne war. Wir setzten uns auf denselben Platz wie schon zu Beginn unseres Ausfluges und Mama und Papa bestellten sich etwas zu essen und trinken. Doch auch ich kam auf meine Kosten und bekam meinen Lieblingssnack: getrocknete Rinderstreifen – dieses Mal leider nur mit Wasser!
  
Bevor wir nach etwa zwei Stunden wieder aufbrachen, spielte Mama noch auf der Wiese der Taverne mit mir. Dort konnte ich mich richtig austoben und herumfetzen! Danach gingen wir wieder durch den Wald zum Parkplatz und fuhren heim!
Ein schaurig-schöner Ausflug!
*wuff wuff* Herbert
Seit unserer einmaligen Wanderung im Nationalpark Hohe Tauern sind Mama, Papa und ich im Wanderfieber. Darum beschlossen wir den schönen Herbst auszunutzen und noch einmal die Berge unsicher zu machen. Die Wahl fiel auf die Wurzeralm. Mama erkundigte sich nach einer einfachen Route und schon startete die Expedition „Brunnsteinersee“…
Doch ehe wir mit der eigentlichen Wanderung beginnen konnten, stand uns eine Fahrt mit der Seilbahn bevor – eine völlig neue Erfahrung für mich! Gott sei Dank hielt mich Mama die ganze Fahrt über in ihren Armen, denn das Ganze war mir etwas unheimlich… Langsam fuhr die Bahn immer weiter in die Berge und nach nur zehn Minuten waren wir auf 1.400 Meter Höhe! Unsere erste Etappe war erreicht! Als wir aus der Seilbahn ausstiegen, konnte ich meinen Chi-Augen kaum trauen: überall lag Schnee! Mama hatte natürlich vorgesorgt und mir meinen schicken Wintermantel angezogen! Darin konnte ich mich ohne größeren Schaden davonzutragen im kühlen Weiß wuzeln, ehe es los ging Richtung Brunnsteinersee.
  
Die Wanderung war wirklich sehr schön. Zuerst wollten wir in eine Hütte auf ein warmes Getränk einkehren, doch die hatte leider schon zu. Trotzdem ging es gut gelaunt weiter. Die Landschaft war wirklich sehr beeindruckend. Wo man nur hinsah, überall waren Berge, Schnee, weite Wiesen und Wälder, Seen und Hütten! Toll, was Österreich so alles zu bieten hat! Obwohl ich ohne Leine war, rannte ich die gesamte Strecke nie weit weg von Mama und Papa.
 
Ab und zu begegneten uns andere Wanderer, doch auch die ließen mich kalt. Als Gipfelstürmer muss man sich schließlich auf das Wesentliche konzentrieren: sein Ziel zu erreichen! Das taten wir nach gut 45 Minuten auch. Der Brunnsteinersee war zwar klein aber fein – genau wie ich! Wir machten kurz eine kleine Snack-Pause, legten meinen vom Schnee durchnässten Mantel zum Trocknen in die Sonne und genossen das schöne Panorama.
  
Danach spazierten wir denselben Weg wieder zurück zur Station der Seilbahn, bei der sich ein gemütliches Gasthaus befand. Wir kehrten ein und ließen es uns so richtig gut gehen! Sogar ich konnte mich entspannen und legte mich auf den Teppichboden, anstatt wie sonst üblich herumzustehen. Man muss auch mal relaxen können… Selbst als Chihuahua!
Gestärkt und aufgewärmt gingen wir am frühen Nachmittag die Strecke, die wir zu Beginn mit der Seilbahn gefahren sind, wieder bergab Richtung Parkplatz. Zunächst war ich nach der langen Mittagspause gar nicht motiviert, doch Mama und Papa ließen mir keine Wahl.
  
Der Teil der Wanderung war auch ehrlich gesagt der anstrengendste, da ich mich immer bremsen musste, um nicht den Berg hinunter zu rollen. Doch es machte irrsinnig viel Spaß und nach etwa einer Stunde waren wir schließlich wieder beim Auto angelangt.
  
Ein toller Tag mit vielen chihuahuatastischen Eindrücken!
*wuff wuff* Herbert
Schöne Herbsttage muss man für lange Spaziergänge nutzen. Unter diesem Motto suchte Mama im Internet nach einer besonderen Route. So entdeckte sie den „Panoramaweg“ ganz in der Nähe von Marchtrenk.
An einem sonnigen Sonntag Nachmittag setzten wir schließlich unseren Plan in die Tat um und fuhren zu unserem besagten Ziel – die Scharten, wohl eines der schönsten Fleckchen in Oberösterreich!
Da der erste Teil des „Panoramaweges“ entlang einer Straße verlief, beschlossen wir erst ab dem Weg durch die Natur einzusetzen. Der Spaziergang führte uns zunächst über einen einsamen Feldweg – mein Stichwort, um von der Leine gelassen zu werden! 
Denn so frei und ganz ohne “Anhang” herumzulaufen, liebe ich am allermeisten. Ich habe sogar eine eigene Technik entwickelt: ich laufe immer weit vor und wenn Mama und Papa so weit weg sind, dass ich sie gerade noch sehen kann, laufe ich wieder zu ihnen zurück. Dann stelle ich kurz Blickkontakt her, um zu überprüfen, ob sie eh nicht sauer sind, um dann wieder vor zu laufen. Klappt eigentlich immer!
Der Feldweg führte direkt in einen schönen Wald. Die Stimmung war herrlich, denn es war warm und die Sonne schien durch die Baumkronen, da diese schon einige Blätter verloren hatten und nicht mehr so dicht waren. Es war sehr idyllisch und wir waren fast alleine. Nur ab und zu begegneten wir netten 2-Beinern, die alle freundlich grüßten. 4-Beiner hingegen sahen wir keinen einzigen!
  
Nach dem Wald kam der schönste Teil des Panoramaweges (und wahrscheinlich der, von dem die Route seinen Namen hat): ein langer Weg über Wiesen und Obstfelder, die auf Hügeln angelegt waren. Von hier aus sah man sooo weit – es kam mir vor, als läge mir die Welt zu Füßen! Und als Chihuahua hat man so ein Gefühl nicht oft, glaubt mir… Toll war das!
  
Nachdem wir den Ausblick und die frische Luft da oben genossen hatten, gingen wir denselben Weg wieder zurück zum Parkplatz. Eigentlich wollte ich noch gar nicht heimfahren, nur leider zählt in so einem Moment meine Meinung nicht… Aber ich bin mir sicher, dass wir bald wieder einen so netten Sonntags-Spaziergang machen werden! Zumindest wurde ich bisher von Mama und Papa noch nie enttäuscht…
*wuff wuff* Herbert
Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit! Ein Jahr voll Warten und Vorfreude hatte ein Ende, denn es hieß: auf geht`s zum Hundeschule Wandertag 2011!
Am frühen Nachmittag trafen sich insgesamt 40 Zwei- und 70 Vier-Beiner am Parkplatz des Sternsteinhofs im Mühlviertel. Nachdem sich die Hunde beschnuppert und die Menschen begrüßt hatten, ging es auch schon los. Noch schnell wurde der Ablauf der Wanderung besprochen, ehe Rosie (die Hundeschule-Mama) das Kommando zum Ableinen gab!
40 Hunde aller Rassen und Größen stürmten den schönen Wanderweg hinauf. Doch trotz der unterschiedlichen Charaktere der Vier-Beiner: es gab weder gröbere Streitereien, noch Verletzte. Wir benahmen uns wirklich sehr gesittet und Rosie war sehr stolz auf uns alle!
Die Wanderung war (wie schon im vergangenen Jahr) einfach nur chihuahuatastik. Das Wetter war perfekt, die Sonne schien und so konnte ich ganz ohne T-Shirt herum laufen (2010 musste ich ja einen dicken Wintermantel tragen). Ich genoss das Gefühl von Freiheit und lief zwischen den Hunden und Menschen hin und her. Wie auch schon letztes Jahr, kam Mama nur mit Mühe nach. Aber nicht nur ihr ging es so, viele andere Herrchen und Frauchen taten sich schwer, bergauf voran zu kommen.
Am Ziel angekommen, konnten erstmal alle durchatmen. Freiwillige konnten sogar noch ein Stückchen weiter gehen – zur Sternsteinwarte. Und jetzt ratet mal, wer da dabei war? Ja genau, wir! Mama nahm ihre letzten Kräfte zusammen und marschierte mit Papa und mir hoch. Und es lohnte sich, denn der Platz vor der Warte war sehr schön!
Am späten Nachmittag ging es wieder bergab. Doch der schwierigste Teil stand uns allen noch bevor: ein Gruppenfoto aller 40 Hunde, die ohne Frauchen und Herrchen nebeneinander liegen bleiben mussten – die Herausforderung des Tages! Schnell wurden ein paar doch recht gute Bilder geschossen und schon ging es durch einen Wald wieder Richtung Startpunkt.
Vorher jedoch kehrten wir noch bei den Eltern von Rosie ein. In deren Haus erwartete uns ein Essen der Extraklasse: von Suppen über verschiedene Hauptspeisen bis hin zu allen möglichen Variationen von Mehlspeisen – es sah nicht nur gut aus, sondern roch auch so. Auch wir Hunde gingen nicht leer aus, denn wir bekamen einen Rucksack vollgefüllt mit Leckerlies und anderen alltagstauglichen Dingen die hund so braucht. Während die Zwei-Beiner aßen, tranken und sich unterhielten, versuchten einige Vier-Beiner zu schlafen und zu entspannen. Mir gelang dies natürlich nicht, denn es war viel zu laut und ich zitterte vor Kälte. Aber Mama und Papa nahmen mich auf deren Schoß, zogen mir einen Pullover an und schon ging es mir besser und ich konnte den Abend auch genießen.
Als einer der Letzten machten wir uns schließlich wieder zufrieden auf den Weg zum Auto. Ein letztes Mal konnte ich ohne Leine durch die schönen Wälder laufen, ehe es wieder ab nach Marchtrenk ging. Doch das bekam ich gar nicht mehr mit, denn binnen weniger Minuten Autofahrt fielen mir die Augen zu und ich schlief tief und fest…
Hier noch ein paar Eindrücke:
  
  
  
 
  
Ich freue mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr!
*wuff wuff* Herbert
Was tun an einem warmen und sonnigen Herbsttag? Genau – ab in die Natur, ab in den Tierpark! So fuhren Mama, Papa und ich vergangenen Samstag in den Tierpark Walding.
Schon bei der Ankunft kamen uns am Parkplatz Ponys und Pferde entgegen. Ich nahm jedoch keine Notiz von ihnen, denn ich war schon so gespannt auf den Zoo und drängte Mama und Papa förmlich hinein. Kaum hatte ich meine Pfoten in den Tierpark gesetzt, kamen mir schon unendlich viele interessante Gerüche entgegen, die ich nur schwer zuordnen konnte. Mama wollte mich für die Affen begeistern, ich jedoch war nur daran interessiert, die Duftspuren zu verfolgen! Vor lauter Schnüffeln, kam ich völlig vom Weg ab und tauchte meine Nase so tief in eine Hecke, sodass ich gar nicht bemerkte, dass sich darin eine Katze versteckt hatte. In Tötungsabsicht sprang sie mich an, doch zum Glück konnte ich – Dank meiner Wendigkeit – noch rechtzeitig ausweichen! Ich schrie kurz auf vor lauter Schreck, aber erwischt hat sie mich Gott sei Dank nicht! Puh, das war knapp!
So marschierten wir weiter durch den Tierpark, doch die Tiere ließen mich in Wirklichkeit völlig kalt. Die Gerüche waren einfach interessanter für mich. Kurz vor dem Gehege der Luchse begegnete ich einem zweiten Hund. Leider waren wir beide so gar nicht gut aufeinander zu sprechen und knurrten und bellten uns an! Nachdem diese Konversation erledigt war, merkte ich schon, dass mich zwei fremde Augen anstarrten: der Luchs fixierte mich mit scharfem Blick! Ich keifte ihn an, worauf er näher kam. Doch ich hatte keine Angst, denn ich wusste ja, dass er eingesperrt war. Unbeeindruckt ging ich weiter…
Auch die Pferde, Lamas und sogar die Elefanten würdigte ich keines Blickes. Fast wie besessen versuchte ich wie Grenouille jeden Duft aufzusaugen! Als jedoch die Ziegen mit Mama Kontakt aufnahmen, schritt ich ein und bellte sie an. Was bilden die sich ein? Schließlich ist das meine Mama und ich bin der Rüde im Haus, die brauchen gar nicht mit ihr anbandeln…
Da der Zoo ziemlich klein war, hatten wir in knapp einer Stunde alles gesehen. Und das was wir in dieser Zeit gesehen hatten, reichte mir auch!
Hinter dem Tierpark gab es eine große Wiese und ein Feld. Wir beschlossen noch etwas spazieren zu gehen und ich durfte ohne Leine herumlaufen. Das war vielleicht toll! Ich fetzte wie ein Wahnsinniger herum und genoss die Freiheit – ohne an Gerüche und Duftspuren zu denken – und lenkte mich so von dem doch recht aufregenden Zoobesuch ab!
*wuff wuff* Herbert
|